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Miet- & Wohneigentumsrecht

Wohnraummietrecht

Mietverhältnisse sind auf Dauer angelegte Schuldverhältnisse. Da sich im Laufe der Zeit die Verhältnisse beim Mieter (Arbeitslosigkeit, Krankheit, Ehescheidung etc.) ändern und auch die Wohnung nicht unverändert bleiben (z.B. Verschleiß), kommt es mit einiger Wahrscheinlichkeit irgendwann zu Problemen. Es ist deshalb empfehlenswert, dass bereits bei Vertragsabschluss alle möglicherweise eintretenden Probleme geregelt werden.

Gewerbemietraum

Im Gewerbemietrecht sind die gesetzlichen Regelungen nicht so streng wie im Wohnraummietrecht. Es herrscht hier weitgehend Vertragsfreiheit.

Doch auch im Gewerbemietrecht können Einschränkungen gegeben sein. Der Bundesgerichtshof hat verschiedene Klauseln in Mietverträgen für unwirksam erklärt, beispielsweise dann, wenn Regelungen über Schönheitsreparaturen starre Fristen enthalten oder wenn dem Mieter übermäßige Pflichten zur Durchführung von Schönheitsreparaturen auferlegt werden.

Wohnungseigentumsrecht

Als Wohnungseigentümer ist man zwar alleiniger Eigentümer der in der Teilungserklärung genannten Wohnung, jedoch gleichzeitig lediglich Miteigentümer der in der Teilungserklärung als gemeinschaftliches Eigentum bezeichneten Gebäudeteile bzw. des Grundstücks.

Als Mitglied einer Wohnungseigentümergemeinschaft ist man – in Grenzen – an die Beschlüsse dieser Gemeinschaft gebunden und muss oftmals gegen den eigenen Willen sich an Erhaltungs- oder Modernisierungskosten beteiligen, was häufig zu Auseinandersetzungen zwischen den Miteigentümern führt.

Maklerrecht

Bei vielen Immobilienverkäufen und –vermietungen werden Makler eingeschaltet. Nach dem Verkauf bzw. der Vermietung ist ein häufiger Streitpunkt, ob der Makler Anspruch auf die Provision hat, was von einer Vielzahl von Einzelfragen abhängt. So muss ein wirksamer Maklervertrag zustande gekommen sein, der Makler muss tätig geworden sein und durch seine Vermittlung muss der Kaufvertrag bzw. Mietvertrag zustande gekommen sein.

Nachbarrecht

Im nachbarrechtlichen Bereich gibt es ein erhebliches Konfliktpotential:

  • Pflanzen wachsen vom Nachbargrundstück herüber, ohne dass sich der Nachbar darum kümmert.
  • Der Nachbar bringt Bepflanzungen an, die nicht den erforderlichen Abstand zur Grundstücksgrenze haben.
  • Der Nachbar errichtet einen Zaun, der die Sicht behindert.
  • Vom Nachbargrundstück gehen erhebliche Lärmbelästigungen aus.
  • Die Hecke an der Grundstücksgrenze ist zu hoch.

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