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Bankrecht

Kontogebühr bei Bauspardarlehen

am Dienstag, 04. Juli 2017. Veröffentlicht in Bankrecht

Mit Urteil vom 09.05.2017 (XI ZR 308/15) hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Bausparkassen keine Kontogebühren für ausgereichte Bauspardarlehen verlangen dürfen. Dies hat eine Vielzahl von Bausparkassen getan.

Günstiger Ausstieg aus Darlehensvertrag bei Vertragsbruch?

am Dienstag, 20. Juni 2017. Veröffentlicht in Bankrecht

Bereits mit Urteil vom 19.01.2016 (Az. XI ZR 103/15) hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass ein Schadensersatzanspruch von Banken ausgeschlossen ist, wenn diese notleidende Verbraucherdarlehen kündigen. Trotz erheblicher Kritik in der Literatur und der Instanzrechtsprechung hält der Bundesgerichtshof nun in seinem Urteil vom 22.11.2016 (XI ZR 187/14) an dieser Rechtsprechung fest. Dies hätte unter Umständen eine Bevorteilung des vertragsbrüchigen Kunden gegenüber dem vertragstreuen Kunden zur Folge. Hierzu wie folgt:

Kündigung nicht zuteilungsreifer Bausparverträge

am Freitag, 19. Mai 2017. Veröffentlicht in Bankrecht

Mit Urteil vom Februar 2017 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass Bausparkassen Bausparverträge kündigen dürfen, die mehr als 10 Jahre zuteilungsreif sind und für die nach Zuteilungsreife kein Bauspardarlehen abgerufen wurde. Durch diese Entscheidung gelingt es Bausparkassen eine erhebliche Anzahl von alten - gut verzinslichen - Bausparverträgen zu kündigen. Dies wird selbstverständlich auf dem Rücken der Bausparer ausgetragen, denen die Bausparverträge vor vielen Jahren als Sparanlage verkauft wurden.




OLG Stuttgart entscheidet zur Verwirkung beendeter Darlehensverträge

am Mittwoch, 26. April 2017. Veröffentlicht in Bankrecht

Mit Urteil vom 24.01.2017 hat das OLG Stuttgart (Az. 6 U 96/16) in einem Grundsatzurteil entschieden, dass auch seit längerer Zeit beendete Darlehensverträge widerrufbar sind. Ehemalige Darlehensnehmer haben somit noch immer beste Aussichten, auch bereits seit längerer Zeit beendete Darlehensverträge zu widerrufen und sich den finanziellen Vorteil hieraus zu sichern.

Bundesgerichtshof entscheidet über Widerrufbarkeit von aktuellen Darlehensverträgen

am Freitag, 02. Dezember 2016. Veröffentlicht in Bankrecht

Mit Urteil vom 22.11.2016 (Aktenzeichen: XI ZR 434/15) hat der Bundesgerichtshof über eine weit verbreitete Widerrufsbelehrung entschieden. Diese wurde in Verträgen verwendet, die nach dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden. Da im Falle einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung derartige Verträge noch "unendlich" widerrufbar sind, hat dieses Urteil erhebliche Auswirkungen für viele Darlehensnehmer.

Bausparer können Darlehensgebühr zurückverlangen

am Dienstag, 15. November 2016. Veröffentlicht in Bankrecht

Mit Urteil vom 08.11.2016 hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass sogenannte "Darlehensgebühren" in Bausparverträgen seitens Bausparkassen unrechtmäßigerweise verlangt wurden und diese von der Bausparkasse zurückverlangt werden können.

Gesetzesänderung: Endloses Widerrufsrecht von Immobiliendarlehensverträgen endet am 21. Juni 2016

am Donnerstag, 10. März 2016. Veröffentlicht in Bankrecht

Am 18.02.2016 beschloss der Bundestag das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie. Demnach erlischt das bislang bestehende Widerrufsrecht (Widerrufs-Joker) von Immobiliendarlehensverträgen die zwischen dem 1. September 2002 und dem 10. Juni 2010 geschlossen wurden spätestens drei Monate nach dem 21. März 2016, also zum 21. Juni 2016, wenn das Widerrufsrechts darauf beruht, dass die dem Verbraucher erteilte Widerrufsbelehrung den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Anforderungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs nicht entsprochen hat.

Sollten Sie überprüfen lassen wollen, ob ein Widerruf Ihres Darlehensvertrages für Sie möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, können Sie sich gerne an uns wenden. Bitte denken Sie daran, dass ein Widerruf für Sie nach dem 21. Juni 2016 unter Umständen nicht mehr möglich sein wird.

Mehrere tausend Euro bei Widerruf von (Immobilien-) Darlehen sparen?

am Dienstag, 02. September 2014. Veröffentlicht in Bankrecht

Nach einem Artikel der Zeitschrift Finanztest (Ausgabe Juli 2014) kann mit einem Widerruf eines Darlehens bei einer Restlaufzeit von fünf Jahren bei einer Restschuld von 100.000,00 Euro innerhalb von fünf Jahren Zinsen von fast 10.000,00 Euro gespart werden. Auch fällt bei einem Widerruf keine Vorfälligkeitsentschädigung an, die beispielsweise bei einem 200.000,00 Euro Kredit bis zu fast 40.000,00 Euro betragen kann.

Restkreditversicherungen in Kreditverträgen

am Samstag, 15. Februar 2014. Veröffentlicht in Bankrecht

Banken verdienen bei Privatdarlehen oft zweifach. Neben den Darlehenszinsen sichert die Bank sich noch selbst ab durch sogenannte Restkreditversicherungen. Das Beste ist, die Absicherung der Bank bezahlt der Kunde! Mit finanziert werden dann Versicherungsverträge, die im Falle des Todes, der Berufsunfähigkeit oder der Arbeitslosigkeit

Auch hier gibt es verschiedene Ansätze, gegen Banken vorzugehen. Eine Möglichkeit ist den Versicherungsvertrag zu widerrufen. Das Gesetz schreibt vor, dass Verbraucherdarlehen innerhalb der Widerrufsfrist widerrufen werden können. Ein Widerruf führt dazu, dass der Vertrag vollständig abgewickelt wird.

Liegt ein sogenanntes verbundenes Geschäft vor, muss über hier eine besondere Belehrung erfolgen, die Banken in der Vergangenheit oft falsch gemacht haben. Das eröffnet die Möglichkeit den Vertrag jetzt noch zu widerrufen. Lassen Sie uns einfach Ihren Kreditvertrag zukommen. Wir prüfen, ob Ansprüche möglich sind.

Bearbeitungsgebühren in Kreditverträgen nach der Rechtsprechung rechtswidrig !

am Samstag, 15. Februar 2014. Veröffentlicht in Bankrecht

Haben Sie ein Darlehen abgeschlossen? Banken lassen sich einen Kredit teuer bezahlen. Nicht nur durch hohe Zinsen. Viele Banken haben sich daneben noch eine pauschale Bearbeitungsgebühr bezahlen lassen. Solche Bearbeitungsgebühren gibt es bei Immobilienkrediten, Autofinanzierungen, Privatkredite und sogenannte Konsumkredite (Kredite für die Finanzierung von Computer- TV-Produkte u.ä.).

Viele Oberlandesgerichte in ganz Deutschland sind der Meinung, diese Bearbeitungsgebühren sind unzulässig! Einige Banken erstatten deshalb die Bearbeitungsgebühr auch ohne Klage.

Wir sind bereits erfolgreich tätig gewesen. In einigen Fällen haben wir Klage eingereicht und bereiten weitere Klagen vor.

Ansatzpunkte für weitere Ansprüche gegen Banken gibt es, wenn gleichzeitig mit dem Kreditvertrag eine sogenannte Ratenschutzversicherung abgeschlossen wurde.

Gerne prüfen wir für Sie, ob Sie Ihre Bearbeitungsgebühr zurückfordern können. Übersenden Sie uns hierzu bitte eine Kopie Ihres Darlehensvertrages und teilen Sie uns Ihre Kontaktinformationen mit. Wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

Kündigung des Bausparvertrages wirksam

am Samstag, 15. Februar 2014. Veröffentlicht in Bankrecht

In letzter Zeit kommt es immer häufiger vor, dass Bausparkassen bei Erreichen der Bausparsumme den Bausparvertrag kündigen. Die Bausparkassen stellen sich auf den Standpunkt, dass eine Kündigung des Bausparvertrages nach den Regelungen des BGB möglich sei.

Wir sind jedoch der Ansicht, dass das vertragliche Verhältnis durch die allgemeinen Bausparbedingungen vollständig geregelt ist. Diese allgemeinen Bedingungen sehen kein Kündigungsrecht der Bausparkassen vor. Wir haben daher im Fall eines Mandanten, der eine Kündigung des Bausparvertrages erhalten hat eine Klage eingereicht und bereiten weitere Klagen vor.

Rechtliche Fragen in Bezug auf Bausparverträge sind kompliziert. Vereinbaren Sie einen Erstberatungstermin, mit dem Sie Rechtssicherheit erhalten.

EBERSPÄCHER & KLEIN
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